Der Token-Sammler liest die Logs, MQTT verteilt, die Boards zeigen an. Dann das Gesicht mit Atem, Blinzeln und Launen.
Es frisst die Tokens, die meine KI-Crew verbraucht, spürt das Raumklima im Büro, freut sich über Flugzeuge am Himmel und hat Angst vor Gewitter. Gebaut aus ein paar ESP32-Boards, einem Server und viel zu viel Liebe zum Detail.
Statt einer toten Anzeige mit Zahlen steht ein kleines Wesen auf dem Schreibtisch. Arbeite ich, wird es gefüttert. Mache ich Pause, kriegt es Hunger. Ist die Luft schlecht oder die Bude zu warm, wird es quengelig, egal wie satt es ist. Drei Displays zeigen seine Welt, das vierte, das runde in der Mitte, ist es selbst.
Auf dem Server läuft ein MQTT-Broker als Postverteiler und ein paar kleine Sammler, die Tokens aus den Logs lesen, Wetter von Open-Meteo holen und Flugzeuge über eine ADS-B-API abfragen. Alles wird ins Netz gefunkt, die ESP32-Boards hören zu und animieren.
Das Beste kommt von Claude selbst: das Tier bekommt seine Sätze live generiert, passend zur echten Lage, nie zweimal gleich. Und man kann mit ihm reden. Auf den Kopf tippen, sprechen, der Server hört per Whisper zu, Claude erledigt die Aufgabe und das Tier antwortet mit eigener Stimme.
| 2× T-DISPLAY-S3 | die eckigen Tafeln, Küche und Umwelt |
| 1× RUNDES ESP32 | das Gesicht in der Mitte |
| SCD41 | Temperatur, Luftfeuchte, CO2 |
| MIKRO+AMP+LS | Ohren und Stimme fürs Reden |
| TOUCH-SENSOR | Push-to-talk und Streicheln in einem |
| SERVER | MQTT, Whisper, die Sammler und Claude als Hirn |
Angefangen bei der Frage, was so ein Pwnagotchi eigentlich frisst. Über WLAN-Handshakes, Flugzeuge und Raumluft gelandet bei der eigentlichen Idee: ein Tier, das von den Tokens meiner KI-Crew lebt.
Vier Displays festgezurrt: Küche, Umwelt, Außenwelt und das Tier. Ein Sensor für alle drei Raumgefühle, Wetter und Flugzeuge aus dem Netz statt per Funkstick. Frontplatte zum Drucken.
Boards, Sensor und Audio-Kleinkram sind unterwegs. Domain steht. Als Nächstes das Gehäuse konstruieren und den ersten Prototyp der Frontplatte drucken.
Der Token-Sammler liest die Logs, MQTT verteilt, die Boards zeigen an. Dann das Gesicht mit Atem, Blinzeln und Launen.
Claude gibt dem Tier Worte, Whisper gibt ihm Ohren. Ab hier kann man mit ihm reden und es antwortet.